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img  img Newsletter Nr. 23   
 
Juli 2010    
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Inhalt  
 
img   Kleingewerbe schöpft Einsparpotenziale bislang nicht aus
 
img   Vorkassen-Produkte spielen keine Rolle
 
img   Schulungstermin für Datenbank & NetPreis am 22. September
 
 
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Kleingewerbe schöpft Einsparpotenziale bislang nicht aus

 

Deutsche Industriebetriebe machen sich die Kosteneffekte eines Lieferantenwechsels bei der Erdgasbeschaffung bislang deutlich stärker zunutze als kleingewerbliche Unternehmen. Das belegen jüngere Erhebungen der Bundesnetzagentur, denen zufolge die Wechselquote beim Kleingewerbe im Jahr 2008 noch bei unter drei Prozent gelegen hat. Da die Dynamik im Gasmarkt zugenommen hat, darf aktuell zwar von gestiegenen Wechselraten ausgegangen werden, dennoch bewegen sie sich noch immer auf einem relativ niedrigen Niveau. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass gewerbliche Abnehmer - in diesem Newsletter haben wir unserer Analyse einen Jahresverbrauch von 500.000 kWh (Leistung 270 KW) zugrunde gelegt - weniger Versorgungsalternativen angeboten bekommen als Haushaltskunden. Im bundesdeutschen Durchschnitt können sie aktuell zwischen 17 Lieferanten wählen, während sich Privathaushalte inzwischen im jeweils ortsbezogenen Mittel von 24 verschiedenen Unternehmen beliefern lassen können.

Von den 723 Grundversorgern bieten 59 für die o.g. Liefersituation bereits keine Standardtarife mehr an, obwohl das Standardlastprofil bis zu einer Liefermenge von 1,5 Mio kWh reicht. So werden z.B. in Stuttgart oder Bonn die Preise jeweils individuell vereinbart. Von den 87 bundesweit und regional konkurrierenden Vertriebsgesellschaften sind es nur 59, die überhaupt ein Liefervolumen von einer halben Million kWh bereitstellen (42 davon mit Standardtarifen). Bei den übrigen kommen Mengengrenzen unterhalb von 500.000 kWh zum Tragen, so etwa bei TelDaFax (bis 300.000 kWh/Jahr) oder FlexGas (bis 99.999 kWh/Jahr).

 

Vorkassen-Produkte spielen keine Rolle

 

Die Auswertung unserer Datenbank "Endkundentarife Gas" ergibt, dass die besagte Liefermenge in der Grundversorgung durchschnittlich 23.652 €* kostet. In Bramsche ist sie mit 18.500 € am billigsten zu haben, in Eisenberg zahlt ein kleingewerblicher Betrieb aber satte 43.177 €. Folgerichtig spart dieser in Eisenberg am meisten, wenn er in den günstigsten verfügbaren Tarif wechselt. Hier reduziert sich mit der Beauftragung von goldgas (Tarif "trend business") die Gasrechnung um nicht weniger als 26.594 €* im Jahr. In Bramsche dagegen bringt die Umstellung auf diesen goldgas-Tarif nur 435 €* und lohnt daher kaum.

 

Auf die genannte gewerbliche Liefersituation bezogen ist der Anbieter goldgas nach tagesaktuellem Stand in rund drei Vierteln der deutschen Postorte Preisführer. Mit großem Abstand folgen Montana und die Stadtwerke Troisdorf, die allerdings nur regional aktiv sind. Das Bild ändert sich unter Berücksichtigung von Tarifen mit Vorkasse (VK) nicht: goldgas bleibt auch dann in über 9.000 deutschen Postorten der derzeit preiswerteste Lieferant. Unternehmen, die mit Vorkasse-Tarifen operieren, sind nur in vergleichsweise wenigen deutschen Postorten die günstigsten Lieferanten.

 

Entsprechend bleiben die durchschnittlichen positiven Kosteneffekte auch unter Einbeziehung von Vorkasse-Produkten weitgehend gleich. Das mittlere bundesweite Einsparpotenzial, das sich aus dem Wechsel aus der Grundversorgung in den günstigsten verfügbaren Tarif ergibt, beziffern wir auf 7.447 €* (ohne VK-Produkte) bzw. auf 7.472 €* (mit VK-Produkten). Eine Vertragsumstellung bzw. die Beauftragung eines alternativen Lieferanten bringt also im Schnitt eine Kostenersparnis von über 30% ein.

 

Spareffekte eines Lieferantenwechsels regional stark unterschiedlich:

 

 

Schulungstermin für Datenbank & NetPreis am 22. September

 

Am 22. September findet in unserem Hause ein ganztägiger Schulungstermin rund um den Themenkomplex "Endkundentarife Strom & Gas" statt. Die Veranstaltung ist jeweils halbtägig mit unterschiedlichen Schwerpunkten versehen. So stehen am Vormittag die konkreten Datenbankinhalte im Vordergrund. Teilnehmer lernen u.a. die Tabellen sowie deren Verknüpfungen untereinander kennen. Weiterhin wird vermittelt, welche Tarife und Tarifdetails in der Datenbank hinterlegt sind, wie die Informationen in den Formularen angezeigt werden können und wie die Produkte postalisch zuzuordnen sind. Am Nachmittag findet der Workshop "Marktbeobachtung mit NetPreis" statt. Hier präsentieren wir die vielfältigen vertriebsrelevanten Funktionen unserer Kalkulationssoftware NetPreis, die Ihnen zielgerichtete Analysen der komplexen Datenbank-Inhalte ermöglicht.

Sie können die beiden Workshops "Datenbankstruktur Endkundentarife Strom & Gas" sowie "Marktbeobachtung mit NetPreis" getrennt, aber auch gemeinsam im Rahmen einer "Kombischulung" buchen. Sie finden in unseren Schulungsräumen in 41836 Hückelhoven statt. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 02433 52601 0 oder im Internet unter www.enet.eu. Eine Kontaktaufnahme ist zudem über die E-Mail-Adresse info@enet.eu oder über die Fax-Nummer 02433 52601 1 möglich.

 
 


Über die ene't GmbH

Die ene't GmbH mit Sitz in Hückelhoven ist ein Informationsdienstleister für die deutsche Energiewirtschaft. Das im Jahre 2002 gegründete mittelständische Unternehmen stellt über 300 Stadtwerken, Regionalversorgern und Großkonzernen tagesaktuelle Energiepreisdaten zur Verfügung, die diese für eigene Angebots- und Wettbewerbskalkulationen im liberalisierten Markt nutzen.

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Fotos: Panthermedia/Shutterstock

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