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img  img Newsletter Nr. 25   
 
Juli 2010    
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Inhalt  
 
img   Hälfte der Energieversorger bietet billigere Sondertarife an
 
img   Preisanalyse für "Singlehaushalte"
 
img   Preisanalyse für "Familienhaushalte"
 
 
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Hälfte der Energieversorger bietet billigere Sondertarife an

 

Im Wettbewerb spielen Sondertarife (auch "Wahltarife") von regional tätigen Stromversorgern inzwischen eine Schlüsselrolle. Rund die Hälfte der im Rahmen einer neuen Studie des Bremer Marktforschungsinstituts trendresearch befragten Unternehmen hat mittlerweile entsprechende, gegenüber ihrer Grundversorgung kostengünstigere Tarife im Angebot. Diese dienen vornehmlich der Bindung bestehender preissensibler Kunden, die einen Wechsel zu einer reinen Vertriebsgesellschaft (auch "Discounter") in Betracht ziehen. In dieser Ausgabe unseres Newsletters skizzieren wir aktuelle preisliche Abstände zwischen den verschiedenen Versorgungsangeboten, wobei wir diesmal auf die zwei Kundengruppen "Singlehaushalt"* und "Familienhaushalt"** Bezug nehmen. Die Betrachtungen basieren auf der ene't-Datenbank "Endkundentarife Strom", Erstjahresboni sind berücksichtigt.

 

 

Preisanalyse für "Singlehaushalte"

 

Auch bei relativ geringen Jahresverbräuchen sind die Preisunterschiede in der klassischen Grundversorgung erheblich. So zahlt ein typischer "Singlehaushalt" in Stockstadt nur 244 €*, während dieselbe Liefermengen in Uffenheim (Mittelfranken) 363 €* kostet. Folgerichtig spart der Verbraucher in Stockstadt nur 45 €*, wenn er zum günstigsten (externen) Anbieter entega wechselt und keine Bereitschaft zeigt, seine Rechung im Voraus zu zahlen. Akzeptiert er die Vorkasse (VK), so kann er bei Flexstrom seine Rechnung um 106 €* reduzieren. In Uffenheim ist für diese niedrige Verbrauchsstufe eine jährliche Ersparnis von 164 €* möglich, auch hier stellt die Darmstädter entega derzeit das billigste verfügbare Angebot (ohne VK). Mit Flexstrom kann die Einsparung auf 201 €* maximiert werden, allerdings ist die finanzielle Vorleistung abermals Voraussetzung.

Betrachtet man die von Stadtwerken angebotenen Sondertarife, so ermitteln wir ein preisliches Spektrum, das sich von 172 €* bis hin zu 330 €* erstreckt. Die Vertragsumstellung beim Grundversorger in einen günstigeren Sondertarif bringt bei den Stadtwerken Schwäbisch Gmünd derzeit den höchsten Ertrag: Hier können immerhin 123 €* jährlich eingespart werden (ohne VK). Sogar 149 €* sind bei den Stadtwerken Peine drin, allerdings ist eine Vorauszahlung bei der Stromrechnung Bedingung. Im bundesweiten Durchschnitt lassen sich durch die Vertragsumstellung beim Grundversorger 46 €* sparen. Der Anbieterwechsel bringt im Schnitt 109 €* (ohne VK) bzw. 153 €* (mit VK).

Lässt man Vorkassen-Produkte außer Betracht, so stellen wir fest, dass im Markt für die Belieferung von Singlehaushalten aktuell entega und die Energieversorgung Schwerin die Preisführerschaft innehaben. Gemeinsam sind sie in drei Vierteln der deutschen Postorte zu jeweils etwa gleichen Teilen die günstigsten Anbieter. Unter Berücksichtigung von Vorkassen-Tarifen stellt fast immer Flexstrom das billigste Angebot.

* netto, Jahressumme aus Grund-/Arbeitspreis, Abnahmefall: 1.200 kWh im Jahr

 

Preisanalyse für "Familienhaushalte"

 

Die preislichen Abstände nehmen erwartungsgemäß mit höheren Verbrauchsmengen zu. So ermitteln wir bei der Grundversorgung eine Bandbreite zwischen 596 €** (Gemeindewerke Stockstadt) und 888 €** (Technische Werke Delitzsch). In Stockstadt ist Stromio derzeit der günstigste Anbieter, der auf Vorkasse verzichtet, der Vertragsabschluss ermöglicht eine jährliche Ersparnis von 83 €**. Mit dem Vorkasse-Angebot von Priostrom kann sich der Spareffekt auf 171 €** erhöhen. Im nordsächsischen Delitzsch, dem für diesen Abnahmefall aktuell teuersten Grundversorgungsgebiet Deutschlands, fallen die preislichen Abstände zu den Alternativangeboten natürlich ungleich höher aus: Bei einer "Durchschnittsfamilie" verbleiben mit einem Wechsel zu Stromio 255 €** mehr in der Haushaltskasse (ohne VK). Mit Vorkasse und einer Beauftragung von Flexstrom steigt die Differenz auf satte 382 €** im Jahr. Die Technischen Werke Delitzsch bieten ihrerseits einen Sondertarif an, der um 121 €** niedriger liegt als die oben bezifferte Standardversorgung.

Die Sondertarife variieren in Deutschland zwischen 530 €** und 808 €**. Im Durchschnitt errechnet sich durch die Vertragsumstellung beim Grundversorger ein positiver Kosteneffekt von 56 €**. Im Einzelfall kann dieser bis zu 252 €** betragen. Die Neuvergabe der Lieferung an einen externen Wettbewerber verringert die Jahreskosten im Mittel um 173 €** (ohne VK) bzw. um 286 €** (mit VK).

Bei den Tarifen ohne Vorkasse hat sich aktuell Stromio in 15.677 von 16.819 deutschen Postorten an die Spitze der Preisrankings gesetzt. Flexstrom dominiert auch in dieser Verbrauchsstufe bei den Vorkasse-Produkten: Der Anbieter ist in 94% der Postorte am billigsten, die übrigen sechs Prozent entfallen in diesem Produkt-Segment auf Priostrom.

** netto, Jahressumme aus Grund-/Arbeitspreis, Abnahmefall: 3.500 kWh im Jahr

 

Übersicht der günstigsten Stromtarife von Grundversorgern

 
 


Über die ene't GmbH

Die ene't GmbH mit Sitz in Hückelhoven ist ein Informations-dienstleister für die deutsche Energiewirtschaft. Das im Jahre 2002 gegründete mittelständische Unternehmen stellt über 300 Stadtwerken, Regionalversorgern und Großkonzernen tagesaktuelle Energiepreisdaten zur Verfügung, die diese für eigene Angebots- und Wettbewerbskalkulationen im liberalisierten Markt nutzen.

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