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Aktuelle Schätzungen besagen, dass sich derzeit noch zwischen 40% und 50% der privaten Abnehmer über die Konditionen der örtlichen Standardtarife beliefern lassen. Damit ist der Anteil der Haushaltskunden mit einem Grundversorgungsvertrag zwar spürbar rückläufig, dennoch besteht eine gewisse Dominanz der Grundversorger im deutschen Strommarkt fort. Das resultiert auch aus der Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit der wechselwilligen Verbraucher eine Vertragsumstellung bei ihrem angestammten Versorger einem Lieferantenwechsel vorzieht. In diesem Newsletter zeigen wir die preislichen Bandbreiten bei den Grundversorgungstarifen auf, wie sie sich aktuell in den deutschen Flächenländern ergeben. Basis dieser Kurzanalyse ist die ene't-Datenbank "Endkundentarife Strom".
Gegenwärtig ist im Bundesland Bayern die höchste Preisspreizung festzustellen. Zwischen dem teuersten und dem preisgünstigsten Grundversorger liegen hier 254 €* im Jahr oder knapp 43%. Im Saarland oder in Sachsen-Anhalt liegen die Standardtarife preislich deutlich dichter beisammen. Innerhalb der deutschen Flächenländer beträgt das Gefälle durchschnittlich 22,3%.
Preisspreizung (min/max) von GV-Tarifen je Bundesland:

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In deutschlandweiter Perspektive erstreckt sich die Preisspanne für eine Jahreslieferung von 3.500 kWh von 596 € bis 888 € (netto), womit der teuerste Grundversorger Deutschlands preislich knapp 50% höher liegt als der günstigste. Zieht man die durchschnittliche Höhe der Grundversorgungstarife je Flächenland heran, so zeigt sich, dass die nach Einwohnerzahlen gewichteten Stromkosten in Nordrhein-Westfalen (701 €*), Bayern (716 €*) und Niedersachsen (717 €*) am niedrigsten ausfallen. In Sachsen-Anhalt (782 €*), Sachsen (774 €*) und Thüringen (764 €*) zahlen Verbraucher im Schnitt die höchsten Preise in der Grundversorgung.
Vergleicht man diese Durchschnittskosten je Flächenland mit dem Preisgefüge in den jeweiligen Landeshauptstädten, so ist festzustellen, dass die Standardtarife in den dicht besiedelten Großräumen in der Regel billiger sind. So werden etwa einem Musterhaushalt in Dresden (Drewag) rund 70 €* im Jahr weniger in Rechnung gestellt als im landesregionalen Mittel des Freistaates Sachsen. Nur in den Städten Stuttgart (EnBW), Mainz (entega) und Saarbrücken (Energie SaarLorLux) ist die Grundversorgung aktuell teurer als im jeweiligen Umland. Die drei Stadtstaaten Berlin (Vattenfall, 655 €*), Hamburg (Vattenfall, 651 €*) und Bremen (swb, 693 €*) finden sich am unteren Ende des Preisspektrums.
* netto, Jahressumme aus Grund-/Arbeitspreis, Abnahmefall: 3.500 kWh im Jahr
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Die ene't GmbH wird am 8. und 9. Juni 2010 erstmals eigene "Anwendertage" ausrichten. Die Veranstaltung richtet sich an Nutzer der Datenbanken bzw. von Anwendersoftware und dient dem Erfahrungsaustausch sowie der Diskussion von Fragestellungen aus der operativen Praxis. Sie umfasst u.a. eine Reihe von Fachvorträgen rund um das Leitthema "Automatisierung von Rechnungseingangsprüfungen". Zudem schaffen wir die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme zu Experten verschiedener Softwarehäuser, die bereits erfolgreich die ene't-Datenbanken in bestehende Systeme implementiert haben.
Die "ene't-Anwendertage" finden im Tagungszentrum "Mediapark" in Köln statt. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.enet-anwendertage.de oder unter der Telefonummer 02433 52601 81, Ansprechpartnerin ist Frau Zündorf.
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