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1. Neues
Regulierungsregime ab Januar 2009 |
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Neues Regulierungsregime ab Januar 2009 Die Anreizregulierung der deutschen Gasnetze wirft ihre Schatten voraus: Zum 1. Januar 2009 greift das neue regulatorische Regime, im Zuge dessen Netzentgelte auf der Grundlage stochastischer Effizienzvergleichsmethoden genehmigt werden. Noch sind Prognosen schwierig, wie sich die Durchleitungsgebühren im deutschen Gassektor künftig weiterentwickeln bzw. weiteren Abschlägen unterworfen sein werden. Fakt ist, dass ihr Anteil am gesamten Gaspreis schon heute nicht einmal mehr ein Fünftel beträgt. Innerhalb des letzten Jahres ist der Anteil der Netznutzungskosten um weitere fünf Prozent auf (nur noch) 19% gefallen, wie eine Analyse der ene´t-Datenbank "Netznutzung Gas" ergibt.Dieser liegt eine typische Liefersituation für einen Heizgaskunden mit einem Verbrauch von 20.000 kWh im Jahr zugrunde. Für jedes der zwölf deutschen Gasmarktgebiete hat die ene´t GmbH im Zuge eines Jahresvergleichs sowohl die Entwicklung der Gaspreise* als auch der entsprechenden Netzentgelte** ermittelt. Den aktuellen Stand für den Monat Dezember 2008 können Sie folgender Graphik entnehmen: ![]()
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Gas kostet Haushalte 26% mehr - Netzentgelte konstant Auf Jahressicht (Dezember 07 bis Dezember 08) kletterten die Gaspreise um durchschnittlich 26% auf 7,04 ct/kWh*, während die Netzentgelte (rund 1,3 ct/kWh**) fast keiner Veränderung unterlagen. Lediglich in den Marktgebieten von RWE sind die Durchleitungskosten etwas gefallen, und zwar um rund vier Prozent. In der L-Gas-Zone von EWE legten sie hingegen um etwa elf Prozent zu, wobei festzuhalten ist, dass die Netznutzung in diesem Marktgebiet immer noch mit Abstand am günstigsten ist.Bezieht man die Tarife der überregional tätigen Gasanbieter in die Betrachtung ein, so erhöht sich der Kostenanteil der Netznutzung leicht. Die derzeit 69 Händler und Stadtwerke, die außerhalb ihrer Versorgungsgrenzen Erdgas vermarkten, verlangen im Rahmen des o.g. Abnahmefalls für die Kilowattstunde im Durchschnitt 6,6 ct netto, sind damit also 5,7% günstiger als die Grundversorgung. Die Netznutzungskosten machen in diesem Fall 20,2% aus. * netto, Durchschnitt der Grundversorgungstarife je Marktgebiet ** netto, Durchschnitt Netzentgelte der Verteilnetzbetreiber, inklusive Messung & Kosten für vorgelagerte Netze |
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Neue ene´t-Produkte
unterstützen operativen Vertrieb Die ene´t GmbH hat neue Angebote aufgelegt, die Unternehmen den Energievertrieb insbesondere außerhalb des angestammten Versorgungsgebiets erleichtern. Aufbauend auf den hochaktuellen ene´t-Datenbanken, liefert der "Marktkompass" Indikationen zur praxisorientierten Analyse der Wettbewerbssituation in deutschen Energienetzen. Auf einem neuen Online-Portal sind dazu Funktionalitäten hinterlegt, die unter Einbeziehung u.a. von Netzentgelten und Endkundentarifen die Margen ermitteln, die mit einer Lieferung von Strom oder Gas tagesaktuell zu erwirtschaften sind. Ergänzt werden diese "netzscharfen" Auswertungen von diversen Wettbewerber-Ranglisten, Preissimulationen sowie einem monatlichen Printmagazin, das vertriebsorientierte Kontextinformationen bereitstellt. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite www.marktkompass.eu Parallel dazu wurde die Anwendersoftware "NetPreis", mit der detaillierte Auswertungen der beiden ene´t-Datenbanken "Endkundentarife Strom & Gas" getätigt werden können, mit der neuen Version 2.0 aufgewertet. Diese verfügt jetzt über eine vertriebsrelevante Funktion zur Berechnung von Gewinnmargen in jedem der knapp 18.000 deutschen Postorte. Bestehende Features, wie etwa die Lieferstellenkalkulation oder der Tarifrechner, wurden weiter verbessert. |
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