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KWK-Aufschläge verteuern sich 2014 teilweise deutlich

Wie bereits erwartet, wurde am heutigen Tag die Höhe der KWK-Aufschläge für 2014 veröffentlicht. Die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) 50Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW teilten nach Auswertung der Meldungen nachgelagerter Netzbetreiber mit, dass der Aufschlag auf die Netzentgelte für Letztverbräuche der Kategorie A (bis 100.000 kWh je Abnahmestelle) im kommenden Jahr rechnerisch 0,181 ct/kWh betragen wird. Das entspricht einer Verteuerung von rund 43,7 % gegenüber dem Jahr 2013. Durch nachzuholende Aufschläge für 2012 einschließlich Korrekturen bis 2011 in Höhe von -0,003 ct/kWh reduziert sich der zu zahlende Belastungsausgleich der Förderzahlungen nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz auf 0,178 ct/kWh. Dies bedeutet somit eine effektive Verteuerung von noch 41,3 %.

Für den angenommenen Abnahmefall eines Gewerbebetriebs mit einem jährlichen Strombedarf von 40.000 kWh verteuern sich die Stromkosten durch die gestiegene Umlage damit um 20,80 Euro.

Auch in der Kategorie B wird der Aufschlag durch Nachberechnung und Korrekturen aus 2011 angepasst, der gesetzlich vorgesehene Wert steigt um 0,005 auf 0,055 ct/kWh. Für die Kategorie C gilt eine Umlage auf die Letztverbräuche in Höhe von 0,025 ct/kWh.

Zur Ermittlung der Höhe der Aufzahlungen stützten sich die ÜNB auf Prognosedaten (Stand Mitte Oktober 2013) zur Höhe der für 2014 zu erwartenden förderfähigen KWK-Strommengen, der Wärme- und Kältenetz-Förderzahlungen, der Förderzahlungen für Wärme- und Kältespeicher sowie des angenommenen Stromverbrauchs der Letztverbraucher (Stromabgabe aus den Netzen).