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Preise für die Grundversorgung mit Gas sinken auch 2016

Vor rund einem Jahr hatten gerade einmal 61 Unternehmen neue Preise für die Gasgrundversorgung ab dem 1. Januar 2015 veröffentlicht. Im aktuellen Jahr ist diesbezüglich mehr Dynamik zu verzeichnen. In der zweiten Novemberhälfte liegen pünktlich zum Ablauf der vorgegebenen Sechswochenfrist für zum Jahresbeginn wirksame Preisanpassungen von 155 der insgesamt über 700 Grundversorger neue Preise vor. Somit hat jeder fünfte Versorger seine Preise für die Belieferung in der Grundversorgung neu kalkuliert. Gerade einmal 8 Versorger haben explizit angegeben, dass sie ihre Preise zum Jahreswechsel nicht anpassen werden. Bei allen übrigen Versorgungsunternehmen kann derzeit nur gemutmaßt werden, ob Preisanpassungen gänzlich ausbleiben oder erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Die Zeichen für tendenziell sinkende Preise dürften in Anbetracht der leicht rückläufigen Börsenpreise nicht schlecht stehen.

Anders als beim Strombezug in der Grundversorgung dürfen sich grundversorgte Gasverbraucher 2016 vielerorts über sinkende Preise freuen. Bereits zum vergangenen Jahreswechsel wurden die Preise im Falle erfolgter Anpassungen mehrheitlich gesenkt. In den Jahren zuvor gab es dagegen noch einen kontinuierlichen Aufwärtstrend. Die Gasbelieferung in der Grundversorgung kostet Haushaltskunden mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden im kommenden Jahr durchschnittlich 5,99 ct/kWh, was Jahreskosten von 1.198,93 Euro entspricht. Im Jahr 2015 liegen die Kosten noch bei 6,21 ct/kWh (1.241,74 EUR/a). Für Verbraucher bedeutet dies ab Januar eine Ersparnis von durchschnittlich 42,81 Euro im Jahr.

Newsletter EKG 051 - Karte Grundversorgung 20K

Veränderungsanalyse der Grundversorgungspreise zum 1. Januar 2016 (Familienhaushalt: 20.000 kWh/a; grau eingefärbte Flächen: keine neuen Preise veröffentlicht; weiße Flächen: Gebiete ohne Gasversorgung)

In 1.549 Postleitzahl-Ort-Kombinationen Deutschlands wird die Grundversorgung günstiger. Die signifikanteste Preissenkung nimmt die Stadtwerke Rostock AG vor – in 50 Postorten verbilligt sich die Belieferung um 10,6 Prozent und kostet ab Januar 5,07 ct/kWh, was deutlich unter dem für 2016 ermittelten Durchschnittspreis liegt. Starke Preisnachlässe finden sich daneben bei den Stadtwerken Erkrath (-10,4 % auf 5,13 ct/kWh) und der Sömmerdaer Energieversorgung (-10,1 % auf 5,95 ct/kWh). Preisrückgänge von über 5 Prozent gibt es in 335 Postorten.

Auch unter den größeren Gasversorgern finden sich Unternehmen mit Preisnachlässen. Dazu zählt etwa die EWE Vertrieb GmbH, die je nach Netzgebiet einen Nachlass von 6,3 Prozent (EWE Netz, Netzbereich Ost, Netzgebiete Brandenburg und Rügen/Nordvorpommern) beziehungsweise 3,2 Prozent (EWE Netz, Netzbereich West, Netzgebiet Ems-Weser-Elbe) gewährt und 2016 einen nun einheitlichen Preis von 5,87 ct/kWh erhebt. Außerdem reduziert die ENSO Energie Sachsen Ost AG ihren Kilowattstundenpreis um -3,1 % auf 6,19 ct. In den Postorten mit sinkenden Kosten wird die Belieferung im Schnitt um -4,1 Prozent günstiger.

Steigende Preise liegen in gerade einmal 24 Postorten vor. Das größte Kostenplus findet sich bei den Gemeindewerken Weidenthal, die den Grundversorgungspreis um 9,1 Prozent anheben. Dieser liegt ab Januar mit 6,21 ct/kWh deutlich über dem für 2016 ermittelten Durchschnittspreis. Eine deutliche Preissteigerung gibt es daneben auch bei den Stadtwerken Böhmetal (+5,6 % auf 5,65 ct/kWh) und den Stadtwerken Bexbach (+5,2 % auf 7,52 ct/kWh). Letztere bewegen sich preislich 25 Prozent über dem durchschnittlichen Preisniveau von 5,99 ct/kWh. In den von Verteuerungen betroffenen Postleitzahl-Ort-Kombinationen steigt der Preis um durchschnittlich 4 Prozent.

Methodik: Eingeflossen in den Vergleich sind nur Preise für die Postorte, in denen es keinen Wechsel des Grundversorgers gibt. Alle Preise verstehen sich netto, der Gesamtpreis errechnet sich aus dem Arbeitspreis und dem darauf umgelegten Grundpreis. Alle Durchschnittswerte sind nach Einwohnerzahlen gewichtet. Bei der Ermittlung der genannten Ausreißer wurde ausschließlich das Grundversorgungsunternehmen je Postort betrachtet, das über die meisten Zählpunkte verfügt. Gleiches gilt für die Erstellung der abgebildeten Deutschlandkarte.

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